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Vorteile im Hier und Jetzt zu sein

Manchmal fühlt man sich energielos. O ja, ich habe jede Menge Energie, die die mich kennen, wissen das. Kennst du das, du fühlst dich leer, energielos oder orientierungslos?
Die Leere die du vielleicht fühlst ist eigentlich nicht wirklich immer eine Leere sondern das Gegenteil. Warum? Fragst du dich jetzt vielleicht?

Wie oft bist du am Tag eigentlich im Hier und Jetzt. Wie oft habe ich von mir gehört, ich bin nicht anwesend. Auch wenn ich das Hier und Jetzt sehr schätze und immer wieder gerne darauf zurück komme, Ich bin oft nicht anwesend nicht im Hier und Jetzt. Ich liebe es zu träumen. Es scheint manchmal so viel angenehmer als im „öden“ Hier und Jetzt zu sein. Das ist auch angenehmer, als sich überhaupt mit dem auseinander zu setzen, was mir gerade an meinem „Jetzt“ nicht sonderlich gefällt. Oder vielleicht ist es sogar etwas, das mir eigentlich gut tut, aber ich lasse mich von meinen Gedanken verführen und drifte ab in Träumereien.
All das ist manchmal so furchtbar spannend. Aber was verliere ich durch das einsaugen lassen in Träume, Pflichten und Gedanken an das was kommt?

****Was habe ich davon, im Jetzt zu sein?****

Was verliere ich?
Ich verliere die Möglichkeit in dem jetzigen Moment etwas zu erfahren.
Ich verliere Bewusstheit über das, was in mir vor sich geht. Warum ist das wichtig magst du dich vielleicht fragen. Vergleiche es mit einer Fahrt in einem Boot. Bewusstheit ist das Ruder, mit dem wir unsere Energie bewusst steuern können. Unbewusstheit wirkt auf dich als würdest du deine Energie überall verteilen und gleichzeitig gaukelst du dir vor, keine Kontrolle über den Strom deiner Energie und dein Boot zu haben.
Ich zerstreue mich selbst, meine Energie, und es ist als würde ich mich mental zumüllen mit allem was da so mein Verstand auswirft. Er generiert ständig neue Berge an Bildern und doch keine neuen Erkenntnisse für die Seele.

Und irgendwann merkst du plötzlich, das du garnicht bei dir bist. Das du dich energielos fühlst und das du völlig zerstreut alles mögliche vergisst.
Du vergisst wo du beim eintreten in die Wohnung deinen Schlüssel hingelegt hast, weil du garnicht wirklich anwesend warst. Dein Körper ist gelaufen. Völlig automatisiert hast du deinen Schlüssel irgendwo abgelegt.
Und irgendwann, wenn dich der Verstand genug eingelullt hat mit seinen Geschichten und Bildern, ergreift dich eine innere Leere –
ja die Leere, die ich am Anfang als das Gegenteil bezeichnet habe. Denn in Wahrheit bist du „voll“ mit mentalen Zeitschriften des Verstandes, die rein garnichts mit deiner Seele zu tun haben mögen und du merkst, das du eigentlich garnicht weißt, wo du hingehst und wo du hergekommen bist. Und alles das blos, weil die Träumereien einfach so schön verlockend waren oder weil du deine Pflichten zu deinem Tages- und Nachtprogramm erhoben hast, die all deine Gedanken ausgefüllt zu haben scheinen. Sie füllen dich aus, aber sie erfüllen dich nicht. Sie sind eigentlich eine leere Angelegenheit, denn sie haben scheinbar keinen wirklichen seelischen Nährwert. Sie stressen dich, sie halten dich in Anspannung, aber sie bewirken nicht, das du seelisch wachsen kannst und tragen auch nicht zu deiner Balance bei. Statt dessen verpulverst du völlig sinnfrei deine ganze Energie in das Morgen und Gestern….

Darum wünsche ich mir mehr vom Jetzt…. Weniger Fülle von Gedanken-Müll und mehr innere Stille, um die wahre Fülle des Jetzt für die Seele, das Seelenfutter sozusagen, zu erleben.
Wir sind in einem ständigen Fluss aus Ereignissen, in dem wir manchmal treiben wie ein Stück Holz ohne Bewusstheit zu erlangen.
Balance ist etwas, das du immer wieder finden kannst.
Immer wieder neu erleben, wenn du einen Weg in den Moment findest. Das ist es was ich gerne mit dir teile. Der Moment, das Jetzt, die Faszination deiner Seele, neue Farben in dir zu entdecken, die du garnicht gesehen hättest, wenn du nicht einen Moment inne gehalten hättest und in dich geschaut hättest. JETZT nicht im gestern, nicht im Morgen, JETZT scheint draussen vor meinem Fenster die Sonne. Eine kleine Blume auf meinem Schreibtisch hebt und senkt in lustiger Wippform ihre künstlichen Blätter und es herrscht absolute Stille im Raum. Gestern war wild. Nachher vielleicht auch. Aber jetzt, bin ich hier! :😘

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Wenn Eltern nicht so sind, wie die Kinder es erwarten

Du erwartest das sie dich schützen, das sie an deiner Seite stehen, mit dir gehen.

Dein Sein unterstützen und dich lieben. Aber was ist, wenn sie dich verletzen. Wenn sie dir zeigen, das sie dich nicht so lieben können, wie du dir das wünschst. Wenn du feststellst, das sie dich kleinreden, dir wehtun, misshandeln in Wort oder Tat? Auch sie waren einmal Kinder. Auch sie wurden verletzt und auch sie können nur das weitergeben, was sie in sich tragen so wie du. Sie sind nicht schlauer oder besser, sie sind nur vor dir schon dagewesen.

An irgendeinem Punkt kommst du da hin wo du wütend bist, weil sie so gehandelt haben wie sie eben sind. Weil sie sich scheinbar nicht geschert haben, um das Herz das in den Boden getrampelt wurde durch unbedachte Worte, Taten oder Gewalt. Und es einfach nicht sehen oder sehen wollen oder sehen können. Du fühlst dich nicht gesehen.

Dich verfolgen die Erinnerungen, wo sie dir immer wieder gesagt haben, das du falsch bist und nichts kannst. Und du begegnest diesem innerlichen Loch immer wieder. Du bist traurig, das sie nicht bei dir stehen, wo sie das doch sollten! Du kommst an einen Punkt wo du traurig bist, das sie dich nicht lieben wie es deiner Meinung nach sein sollte oder dir nie Liebe gezeigt haben.

Und wenn du dir gestattest genau hinzuschauen, dann kommt der Moment, wo du vielleicht erkennen magst, das du dich an Streit und Zwietracht von deinen Eltern festhältst, damit du überhaupt etwas von ihnen hast.
Nach dem Motto, wenn ich auch das loslasse, dann habe ich nichts von ihnen.

Doch. Das Leben haben sie dir gegeben. Und was für eine Achterbahnfahrt war das gewesen! Wahnsinn! Aber du hast es bis hierher geschafft! Gratuliere!

Und so ist es Zeit, dich nicht mehr als Opfer sehen zu wollen, sondern deine Täter und auch deine Sicht als Opfer ziehen zu lassen. Die Steine hinter dir zu lassen, die du vor deinen Füßen aufgestapelt hast.
Deine Kraft zu dir zu holen und dir das zurückzunehmen, was du ihnen an Kraft übergeben hast. Mach was draus!
Jeden Tag, jeden Moment hast du zur Verfügung dich zu bewegen. Deine Seele zu bewegen, zu erreichen, zu erleuchten. Es ist so wichtig zu lernen loszulassen.
Loslassen bedeutet nicht vergessen. Es bedeutet in den Frieden zu gehen, mit dem was geschehen ist.

Denn ohne loslassen, holt dich das was gestern war, immer wieder ein.

 

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5 Dinge die du tun kannst, wenn du dich ausgebrannt fühlst

Fühlst du dich leer und gefühllos?

Auch ich war einmal an so einem Punkt und es ist nicht das Ende der Fahnenstange. Jeder kann etwas für sich tun.


Nicht das ich eine besonders schreckliche Kindheit hatte. Ganz und garnicht! Vieles geschah nicht aus Absicht, aber aus Unwissenheit, Unachtsamkeit des Umfeldes und auch weil ich nie gelernt hatte, was ich denn mit den seelischen Verletzungen tun könnte, das es wieder heilt. 


Wenn du auf die Knie fällst, repariert sich der Körper. Aber was ist mit den seelischen Wunden? Sie sind unsichtbar und doch genauso wichtig. 


Ich bin von mir weg gerückt. Ich hatte mich an diese Gefühllosigkeit gewöhnt, an das „nicht in mir sein“, an das „aus meiner Präsenz fallen“, an die Tag-Träumereien.

Ich hatte mich daran gewöhnt, irgendwelche Richtlinien zu leben, die ich übernommen hatte.
Frei nach der Regel: „Das macht man eben so“

Wie also habe ich den Weg zurück gefunden?
Es gibt keine kurze Antwort. Wenn du dich noch nie mit dir selbst auseinander gesetzt hast, und anfängst deine Leichen im Keller anzuschauen, dauert das eben seine Zeit. Aber wenn nicht jetzt anfangen, wann dann?! Mit etwas Beharrlichkeit und Geduld mit dir selbst sind die folgenden Punkte auf jeden Fall von Bedeutung.  

 

  1. Achtsamkeit –  baue eine Bewusstheit dir, deinen Gefühlen und deinem Körper gegenüber auf. Lebe in Bewusstheit gegenüber deinen Empfindungen und Entscheidungen. Besonders Entscheidungen, die dir nicht entsprechen, stehen oft in Konflikt mit deinem wahren Selbst. Sie rauben dir Kraft, weil dein authentisches Selbst es eigentlich ablehnt und gleichzeitig rückst du von dir weg. Wer sich zur Angewohnheit gemacht hat, über seine eigenen Signale immer wieder hinweg zu gehen, wird dies als Anspruchsvoll empfinden. Du bist sozusagen betriebsblind weil du das alles für normal hältst.

  2. Aufarbeitung von Verletzungen. Wir alle sind an irgendeinem Punkt einmal verletzt worden. Suche einen Weg für dich, deine Verletzungen zu heilen. Oh ja, das geht ! Ob über Seminare oder Achtsamkeitsmeditation, es gibt vielerlei Wege und helfende Hände. Sowas ist eine Aufgabe, die man nicht nur alleine gehen muss. Ob aus Scham oder Moralvorstellung, lass dich nicht von deiner Freiheit abhalten durch diese Dinge! Hol dir Hilfe, wenn du fühlst, das du sie brauchst. Spring über deinen Schatten!

  3. Altes loslassen. Oft tut das am meisten weh, was du nicht akzeptieren kannst. Es schmerzt im Herz oder Magen wenn du nur daran denkst. Akzeptieren ist nicht leicht, aber es ist ein notwendiger Schritt etwas loszulassen, das dir Schmerzen bereitet.

  4. Verzeihe dir. Lerne dich zu lieben! Liebe ist etwas, das man nicht künstlich herstellen kann, aber man kann es pflegen wie eine Pflanze. Wenn du dich hasst, dann machst du dir das Leben schwer. Mach dich nicht zum Opfer. Das nimmt dir Handlungsspielraum. Du gestattest dir mehr Handlungsspielraum, wenn du das Leben als Möglichkeit betrachtest als Seele, als unsterbliches Ganzes über alles hinweg zu wachsen. Es ist niemandem geholfen wenn du dich zerfleischst für das, was du entschieden hast. Du kannst so viel mehr daraus machen, wenn du dich entscheidest, daraus zu wachsen! Lass das was du nicht mehr ändern kannst in eine Erkenntnis wachsen, daß deine Erlebnisse zu irgend etwas gut war im positiven Sinne. Eine Erfahrung aus der du positive Erkenntnisse für dich erleben kannst. Nichts was wir tun, ist nur negativ. Für irgendetwas für dich war es gut. Wahrscheinlich sagst du jetzt, wofür soll das gut gewesen sein? Ich hab vielleicht andere verletzt, andere haben mich verletzt, ich habe mir selbst einen Bärendienst erwiesen.Jedes Verhalten dient uns. Und du wirst erfahren, zu was es gut war, wenn du anfängst danach Ausschau zu halten.

  5. Erlaube dir Emotionen. Gefangen in Extremen zwischen Gefühllosigkeit und Gefühlsausbrüchen stecken wir manchmal fest darin uns zu erlauben zu weinen, zu lachen oder zu schreien. Du kannst nicht immer und ewig den Deckel darauf halten. Es macht dich mürbe und ist ein Teilgrund dafür das du nichts fühlst. Erzähle von dem was dich bedrückt, nutze Filme, Bücher, alles was dich an dein Gefühl heran bringt, um diesem Topf unter Dampf seinen Druck zu nehmen!

Etwas aufzuarbeiten, erfordert Geduld und manchmal auch den Mut, der Wahrheit ins Gesicht zu blicken. Was wir jahrelang in den Keller gesperrt haben, springt nicht auf Anhieb freudestrahlend auf dich zu und sagt, ja hier bin ich, heile mich jetzt-

Hab keine Angst vor dir selbst.

Manchmal braucht es ein wenig Beharrlichkeit oder Unterstützung und vor allem die Beschäftigung mit dir. Es ist wie einen Keller in dem man sein ganzes Gerümpel abgeladen hat. Aufräumen heißt durchgehen.
Du bist nicht allein! Ob Freunde oder Coaches, der Austausch mit Menschen ist ungemein wichtig.

Der heilsame Umgang mit Selbstvorwürfen, starken Emotionen und seelischen Schmerzen

Da ist er! Der e-Fall ist eingetreten und du stehst da mit deinem Weh.
Sei Achtsam und bleibe bewusst, in dem was du fühlst, und atme. Wenn du Schmerzen fühlst, wenn dich eine Emotion gerade tief berührt, fühle sie bewusst aber halte sie nicht fest. Atme Frieden in dein Herz. Atme deine Seele in dein Herz, atme die Verbindung des Universums ein, atme Liebe und Licht ein. Immer dann, wenn du fühlst, das Gefühle und Erinnerungen in dir aufsteigen, mache dir klar, das du nicht die Geschichte bist. Das was passiert ist, ist ein Teil von dir, der verletzt ist. Mache dir bewusst, das du jeden Moment einen anderen Weg wählen kannst, das dieser eine Anteil von dir der in dem Schock steht, etwas von dir braucht. Dadurch trennst du deine Aufmerksamkeit von der Geschichte, die der Verstand darum herum webt.

 

Mach Frieden mit dir.  Ja , das wiederhole ich gerne, denn es ist wichtig und gleichzeitig kann es einem so schwer fallen. 

Hier deshalb ein Satz für dich zum Selbsttest: Du bist einzigartig, ein Unikat und du bist es Wert geliebt zu werden.
Wenn all das was ich hier schreibe dir immer wieder vor Augen führt, das du das so nicht sehen kannst, dann ist dort dein Startpunkt. Jedes dieser Dinge löst ein Gefühl aus. Und hier kommt zur Anwendung, was ich gerade weiter oben ausgeführt habe. Sei Achtsam, verliere dich nicht in dem Gefühl aber sei dir dessen bewusst. Atme dort hinein, dort wo du es fühlst. Wo befindet es sich? Im Magen? Im Herz? Im Kopf? Atme goldenes Licht hinein  und bleibe ganz bei dir für einen Moment. Wenn du dich wertlos fühlst, dann atme genau da hin wo das Gefühl sitzt.

Wiederhole das immer wieder wenn es sich zeigt.

Halte den Schmerz nicht einfach nur aus. Verwandle ihn, indem du bewusst das einatmest, was dieser Schmerz braucht.

Beispiel: Wertlosigkeit – atme Beachtung und Anerkennung ein,

 

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