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Mein Leben in Balance

12.10.2016 – 20.00 Uhr

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Was ist alles notwendig, um Balance im Leben zu erreichen?
Die Verbindung zur eigenen Seele, zu dem was dich ausmacht, dein wahres authentisches Selbst ist der Grundstein zur inneren Balance. An diesem monatlichen Abend werde ich mit den Teilnehmern meine Erfahrungen teilen. In Meditationen und Übungen die helfen Schritt für Schritt den Weg in deine Mitte zu gehen.
Zu lernen im Sturm und in der Sonne des Lebens immer wieder zurück in die innere Balance zu finden.
Das Leben ist ein ständiges auf und ab. Und Emotionen und Balance sind eng miteinander verknüpft.
Werde Meister deiner Gefühle. Finde mitten im Leben bewusst und offen die Quelle deiner Kraft.

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Sonja Garcia Burgos
contact@aynaragarcia.de
Tel:01787011500

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Depression – Ein Weg um den Abgrund herum

Eine Frage der Balance…
In diesem Beitrag schildere ich meinen Umgang  mit den Höhen und Tiefen die uns im Leben begegnen. Was passiert, wenn man plötzlich das Ziel ganz nah vor Augen sieht oder aber es ganz weit weg erscheint. Vielleicht hat der ein oder andere  eine Anregung dazu. Teil mir deine Meinung mit! Die Kommentarfunktion ist für jederman freigeschaltet. Teilen erwünschnt 🙂

Wenn ich in einer Phase bin, die schwer zu ertragen ist, ob sie nun von Traurigkeit oder Schmerz geprägt sein mag, dann gibt es für mich verschiedene Wege damit umzugehen.
Obwohl manchmal das was dir passiert dich so schwer treffen kann, das es dir den Boden unter den Füßen weg zieht, glaube ich das eine grundsätzlich positive Einstellung wichtig ist. Es bildet sozusagen meine Lebensgrundlage. Es gehört zu meiner Grundlage, zu versuchen aus dem was mir begegnet, etwas positives zu erkennen oder zu machen.

Ich beobachte oft, das man gerne in so einer Situation nur im Negativen herum rührt.

Wenn alles, was du tust nichts mehr mit dem zu tun hat, was dein Herz möchte und der Wunsch mehr das zu leben, was dir entspricht übermächtig wird, verengt sich plötzlich die Sicht auf eine einzige Möglichkeit. Es entsteht eine Art Tunnelblick und du fokussierst nur noch auf das, was du glaubst zu brauchen, um aus diesem Loch heraus zu kommen.

Interessanterweise ist dieser Tunnelblick aber meistens unausgewogen. Es wirkt, als ob man sich selbst von allen Möglichkeiten abschneidet und übrig bleibt manchmal nur noch das Luftschloß, das unerreichbar in der Ferne liegt. Dies stürzt manche in eine tiefe Depression. Als ich an diesem Abgrund stand, wußte ich, das ich dieser Illusion nicht nachgeben darf. Denn das ist sie, es ist eine Illusion, das es nur einen Weg gibt, um wieder glücklich zu werden. Selbst wenn das, was du in diesem Moment als deinen Herzenswunsch ansiehst, unerreichbar für dich sein mag. Es gibt tausend kleine Schritte, die dich dir selbst näher bringen, auch wenn du das Luftschloß dort stehen lassen musst.
Ich sage nicht, das du es nicht erreichen kannst. Aber es ist auch keine Garantie das du es erreichen wirst. Denn das ist nicht ausschlaggebend dafür, das du aus deiner emotionalen Misere heraus kommst!

Manchmal hat man eine Idee. Man hat zwar keinen Schimmer wie man da hin gelangt. Aber allein die Fokussierung darauf, das man es einfach im Rahmen einer potentiellen Möglichkeit sein lässt, erweitert den Blick und eröffnet Wege, an die der Verstand niemals glauben würde.
Wer jetzt nach etwas konkretem fragt, der muss verstehen, das der kreative Geist sich nicht in eine konkrete Flasche sperren lässt. Es ist eine Grundregel der Kreativität, die jeder Künstler irgendwann kennen lernt. Ideen wachsen aus der Freiheit und nicht aus einem angsterfüllten Klammern an Strukturen, die deine Kreativität in einen Kasten pressen.
Wege aus einem emotionalen Desaster erfordern manchmal diese Kreativität, Selbstvertrauen und Zuversicht, selbst wenn man glaubt nicht sehen zu können, wo die Reise eigentlich hin geht. Der vertrauensvolle Weg dort hin ist manchmal ein langer Weg. Und an der Spitze des Berges erkennt man plötzlich für sich, das alles was man jetzt noch tun muss einfach loslassen bedeutet. Loslassen und fliegen.

Es gibt jene, die diese Sichtweise eine Weile verfolgen, ohne den entsprechenden Weg ins Vertrauen und die Balance gegangen zu sein und dann in ein noch tieferes Loch stürzen, weil sie soszusagen von jetzt auf gleich nur noch ihrem Herzen folgen und sich in finanzielle oder andere Desaster stürzen. Es folgt vielleicht Selbstzweifel und der so wichtige Verlust von Selbstvertrauen.

Denn hier geht es um mehr, als nur den Geist und die Kreativität frei fließen zu lassen.

Der Verstand hat seine Daseinsberechtigung. Erst die Balance zwischen beidem bringt ein gesundes Wachstum und den gesunden Weg aus dem Sumpf in dem man fest sitzt. Aber was bedeutet das?

Finanzieller Ruin ist für viele ein Horror. Hier in Deutschland steht er gleich für Versagen. Aber was ist Versagen? Ich habe versagt meinen Weg zu gehen? Ich habe versagt mich selbst zu erkennen? Ich habe versagt, mich am Leben zu halten? Für manche ist es eine Chance ihr Leben zu ändern. Und hier kommen wir zu dem, was ich vorhin als meine Lebensgrundlage bezeichnet habe. Wie ich diesen Herausforderungen begegne, setzt den Grundton, das Vorzeichen, unter dem ich weiter mache.

Alles im Unterbewusstsein wird darauf hinarbeiten, mehr von dem zu produzieren, was man daraus macht. Und deshalb ist es so wichtig, egal was es ist, dieser Herausforderung mit einer offenen, positiven Kreativität zu begegnen!!

Dem Weg des Herzens zu begegnen, kann manchmal wirken wie eine Droge. Plötzlich fühlt man sich unendlich frei und es wird eine Kraft freigesetzt, die zuvor in einem Kasten eingesperrt war. Nutze diese Kraft um sie in eine gute Bahn zu lenken. Denn sie kann der Schwung sein, den du brauchst um anzustoßen, was dir entspricht.

In der Überschwenglichkeit dieser Emotion entsteht wiederum ein anderer Tunnelblick. Er wischt alle Hindernisse beiseite und lässt sie plötzlich klein und unwichtig erscheinen. Er reduziert das, was sich dir in den Weg stellen könnte auf ein Minimum. Und während dieser Tunnelblick so angenehm ist und hilfreich sein kann, so kann er genauso trügerisch sein, wie der Tunnelblick, den du in deiner dunklen depressiven Phase hattest. Denn er gleicht dem Luftschloss auf das du so sehnsüchtig schautest nur mit dem Unterschied, das auch hier die Grundlage, das Fundament fehlt, das dich dort hin bringt.

Es gilt also zu lernen, Schritt für Schritt auf dich selbst zu zu gehen. Zu lernen, wo du dich beschneidest. Wo du Freiheit und keine Einschränkung brauchst und manchmal bleibt auch nichts anderes, als allen Mut zusammen zu nehmen und zu springen, weil du weißt, das du genau das jetzt machen musst, manchmal auch ohne sagen zu können warum. Und vielleicht, wenn du immer wieder darüber reflektierst und aufmerksam zuschaust wirst du erkennen, das sich das Bild von dem, was du brauchtest verändert. Vielleicht kannst du sehen, das es dir schon genügt, wenn du erstmal kleine Schritte machst. Vielleicht eröffnen sich plötzlich ungeahnte Perspektiven, die du nie gesehen hättest, wenn du nicht den Mut gehabt hättest es zu wagen. Und vielleicht wirst du schnell erkennen, dass das was du eigentlich wolltest, etwas anderes ist. Das du einer Fatamorgana gefolgt bist, weil du von deinem Herz so weit entfernt bist, das dir der Tunnelblick ein unrealistisches Luftschloss geliefert hat. Ein verzerrtes Bild, weil du dir deiner eigenen Motivationen nicht bewusst warst. Weil dir schlichtweg Informationen zu dir oder deinem Vorhaben fehlten. Glaubenssätze und Wertvorstellungen die dein Selbstbild verzerrt haben und so weit weg von deinem wahren Selbst sind.

Der Weg zu sich selbst ist wichtig. Wie man den erreicht ist jedermanns eigene Wahl. Und das ist keine Droge. Die Droge glücklich zu sein, weil du endlich das lebst, was du bist und dich nicht mehr verbiegst, die ist nachhaltig.

Das muss keine Änderungen im Aussen hervorrufen. Manchmal genügt es einen Blickwinkel zu verändern. Zu erkennen, dass du das – was auch immer das wäre – nicht tun musst, wenn andere in dein Haus kommen. DAS ist das was ich mit dem Weg zum Herzen und Herzenswünschen meine. Ich meine nicht den 6er im Lotto oder etwas, das so weit weg ist, das es nur schmerzt wenn man daran denkt, weil es im aktuellen Zustand schlicht unmöglich ist.
Es sind die kleinen Dinge, bei denen man anfangen kann. Und das ist Balance. Denn es wahrt die Balance zwischen dem, was für dich im Rahmen deiner Möglichkeiten liegt und dem, was dir dabei hilft ein bisschen glücklicher zu sein als zuvor. Dein höheres Selbst und du ihr seid eins. Und dein Unterbewusstsein und das höhere Selbst sind hier keine scharf trennbaren Konstrukte. Die Begrifflichkeiten sind hier nicht eindeutig. Alles was ich sagen kann ist, das du eine Anforderung gleichsam einer Bestellung an das Universum an dein Unterbewusstsein stellen kannst. Und es wird versuchen, deinem Wunsch bestmöglich nachzukommen. Der Rest kommt von ganz alleine.

Bewerte dich nicht dafür, das du deinem Herz gefolgt bist, wenn mal etwas nicht so läuft wie du dir das ausgemalt hast. Unterscheide zwischen der Wahl deiner Mittel und dir als Person.
Denn die Frage die dahinter steht ist immer die gleiche. „Wer bist du?“ „Was willst du?“ Es ist ein unendlicher Prozess, sich selbst zu erkennen und niemand von uns kann jemals sagen, das er sich bis ins letzte Detail kennt. Jeder von uns verfolgt mal den einen oder den anderen Tunnelblick.
Wenn du also in diesem Loch gerade bist, dann sei nett zu dir. Auch wenn es dir schwer fallen mag.
Lass dich nicht von dem attraktiven Abgrund anziehen. Denn er wirkt attraktiv wenn man so gebeutelt ist. Man möchte sich loslassen. Sich einfach fallen lassen. Sich selbst bemitleiden, verurteilen. Vielleicht schlafen oder einfach sterben, auf das alles verschwinden möge. Denn all die Kraft die du hast, verschwindet im Kampf mit dir selbst. Der Schmerz, Hass, Verurteilung, Bewertung all das verschwendet deine Energie-Ressourcen sinnlos. Denn es hat keinen Mehrwert für dich. Erst wenn du lernst, daraus eine andere Perspektive zu finden, die weder gegen dich noch andere gerichtet ist, führt es zu Wachstum. Nichts ist destruktiver, als diese deine Energien gegen dich selbst zu richten. Das ist es, was dich müde werden lässt.

Für mich sind die nachfolgenden Punkte wichtig um die Balance zu halten. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Lass dich nicht hängen, und wenn du dich doch mal hängen lassen musst, dann genieße es. Tu dir was gutes mit dem Wissen und Vorhaben, das du wieder hoch kommen wirst, wenn du dir eine Zeit der Ruhe gegönnt hast. Setze dir ein konkretes Ziel wann das sein wird, wenn du glaubst, das du es brauchst.
  • Mache Frieden mit dir und deiner Vergangenheit. Alles was geschehen ist, ist Teil von etwas, das dich als Person wachsen lässt, wenn du gewillt bist allem einen positiven Punkt abzugewinnen. Manchmal braucht es dazu Geduld um zu erfassen, was deine Seele dir damit sagen möchte. Aber es ist deine ureigene Perspektive die den Löwenanteil von allem ausmacht!
  • Finde den Weg zu deinem Herzen. Verlasse den Pfad, der bestimmt ist von Beschuldigungen dir selbst gegenüber und anderen. Denn er führt weg von dir.
  • Der Weg des Herzens erfordert Mut, Vertrauen und Liebe. Liebe zu dir und dir zu vertrauen das alles was du brauchst dir auf dem Weg begegnen wird. Dein höheres Selbst möchte dich nicht quälen. Manchmal ist das was du dir selbst beibringen möchtest aber so, das wir die Botschaften hören aber nicht verstehen. Denn sie kommen nicht in deinem Herzen an. Du tust sie ab mit Antworten aus deinem Verstand.
  • Hab Vertrauen in das, was dir geschieht mit der Absicht zu wachsen.
  • Du bist nicht allein! Es gibt immer Menschen die man ansprechen kann. Nichts kann so furchtbar sein, das du alleine damit bist. Lass dir von jenen helfen!
  • Erkenne, zu was dich deine aktuelle Situation gerade zwingt und es annehmen. Nicht dagegen ankämpfen.
  • Für dich Kämpfen lohnt sich. Für das was du daraus lernen kannst. Kämpfen ist so anstrengend. Eigentlich sollte es nur heißen, du sollst dich nicht aufgeben, du sollst dir treu bleiben. Es bringt dich deinem Herzen näher.
  • Was auch immer der andere tut, wenn es dich belastet dann ist es an dir einen Weg zu finden, mit dem was in dir ist in Einklang zu kommen. Denn es ist nicht das was er tut. Manchmal ist es deine Haltung, deine Erwartung, dein Selbstbild. Was auch immer es ist. Du musst deine Grenze ziehen, denn alles andere ist dir selbst gegenüber Gewalt.
  • Lass den Schmerz in dir heraus. Schmerz und Wut müssen gelebt werden. Sie bei dir zu behalten käme eine Verletzung deiner Selbst gleich.
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Der Weg des Herzens – wenn die Vergangenheit dich einholt

Ich war an einem Punkt, an dem ich nicht mehr einwärts noch auswärts wusste. Mein selbstgewählter Beruf erdrückte mich. Ich hatte über Jahre nach Perspektiven gesucht, die mir einen Ausweg zeigen sollten. Hatte mir ein anderes Fachgebiet ausgesucht, ein neues Studium angefangen, Kurse belegt mit dem Vorhaben, irgendwann diesen Beruf an den Nagel zu hängen. Gleichzeitig schleppte ich einen großen Stein mit mir herum. Eigentlich könnte man es rückblickend auch als eine Flasche bezeichnen. Es war die Flasche, in die ich mein Selbst gepresst hatte. Es war das, was die Erziehung und die Gesellschaft aus mir geformt hatte. Und der Stein waren die Traumas aus der Vergangenheit, die mich nicht loslassen wollten.

Aber eine Flasche ist sehr begrenzt. Sie lässt der Seele keinen Freiraum sich zu entfalten und sperrt das Selbst ein in einen Rahmen, der es von sich selbst entfernt. Von seinem Herz und dem Gefühl zu leben.

Die Seele sendet dir permanent Botschaften. Über dein Inneres, deinen Körper, aber auch über das was um dich herum ist. Dein Umfeld entsteht aus deiner Seele heraus und es zeigt dir in Spiegeln, Krankheiten in Botschaften oder in Begegnungen, wo die Reise eigentlich hingehen sollte und was du dir anschauen solltest.

Ich begann damit Traumas aus der Vergangenheit aufzuarbeiten und zu transformieren. Transformieren heißt du löst etwas so auf, das es keine Auswirkung mehr auf dich hat. Besonders schmerzvolle Ereignisse erscheinen manchmal schwer aufzulösen. Aber es ist häufig ein Wechsel der Perspektive, der die Veränderung möglich macht. Ja, sogar so tiefgreifend, das du dich an den einstigen Schmerz kaum noch erinnern kannst.

All das hatte ich schon in Teilen hinter mir, als ich den absoluten Tiefpunkt erreichte. Ich war an einem Punkt angelangt, an dem ich wie ein Trapezkünstler den sicheren Boden verlassen sollte und vertrauensvoll ins Nichts springen sollte, ohne einen Schimmer zu haben, wo die Reise hingehen sollte.

Ich fühlte in jeder Faser, das ich loslassen musste. Das was ich als sicher erachtete. Was ich als Lebensgrundlage erachtete. Aber ich war stur und so glaubte ich,  ich könnte mich arrangieren, da ich keine Perspektive sah, ausser den Job zu kündigen, wollte ich nicht diesem Herzensruf folgen und ins Nichts springen. Und so arrangierte ich mich weiter. Von Tag zu Tag wurde meine Konzentration schwächer. Abends saß ich nurnoch vor dem Fernsehen und mein Geist war so ausgelaugt, das ich zu nichts mehr Kraft zu haben schien. An irgendeinem Punkt war es wie lebendiges sterben. Ich fühlte, wie ich immer mehr abstumpfte und in mir rief etwas um Hilfe. Ich bat um Hilfe mich aus dieser Perspektivlosigkeit zu befreien.

Ich stand vor dem schwarzen Abgrund auf den ich starrte und wusste, das ich mich diesem Gefühl der Ausweglosigkeit nicht hingeben durfte. Ich wusste, wenn ich dort hinabsank, dann würde ich vermutlich nicht mehr so leicht dort heraus kommen. Aber ich wusste auch, das wir uns unsere Realität selbst erschaffen und so setzte ich auf mein höheres Selbst. Ich wusste, das es ganz sicher nicht im Sinn hatte mich sinnlos zu quälen. Und so bat ich diesen Teil von mir, der in der Lage war alles zu verändern darum, mir eine Möglichkeit zu bieten irgendeinen Hilfsstrick, der mich daraus befreien würde.

Denn ich wollte ja Veränderung, aber ich wusste einfach nicht mehr ein noch aus.

In dieser Zeit begannen Träume, in denen ich auf einer Ebene war, wo man fliegen lernte. Ich erinnere mich an eine Schulgruppe. Wir standen zusammen auf einem Feld und übten das abheben. Das fliegen und wie wichtig es war, tief im Inneren daran zu glauben, das es wirklich funktionierte. Wie ich fühlen musste, damit ich auch fliegen konnte.

Heute weiß ich, das die Botschaft war, das ich zu meinem Herzen finden sollte. Meine Güte, hättest du mir das nicht gleich in aller Deutlichkeit sagen können? Nein.

Denn auch wenn ich die Botschaft gehört hätte, so hätte sie keinen Eingang in mich gefunden.

Ich wusste nicht, wie ich meinem Herzen vertrauensvoll folgen sollte wenn ich doch scheinbar so oft in die „falsche“ Richtung gegangen war. Dazu kam, ich hatte diesen Satz so oft gehört! Aber er hatte erst eine Bedeutung für mich, als ich angefangen hatte den neuen Weg zu beschreiten.

Mein Zustand verschlechterte sich so weit, das es eine Arbeit in dem alten Beruf völlig unmöglich machte.

Ich war plötzlich gezwungen, diesen Teil der Sicherheit ad acta zu legen und mich umzuschauen. Helfende Hände leiteten mich dabei. Ich wurde begleitet von vielen Helfern, die jeder für sich einen Teil dazu beitrugen, das ich endlich den Weg zu mir und meinem Herzen finden sollte.

Am Anfang begann es wohl damit, das ich irgendwann versuchte zu fühlen, was ich denn eigentlich will und mich endlich dieser Frage nach dem Gefühl zuwendete. Ja  es schien sogar so weit, das  jegliches Gefühl gestorben schien. Das einzige, was übrig geblieben war, war Schmerz.  Nicht meinem Herzensweg zu folgen, war wie eine Selbstvergewaltigung. Es war zu einem namenlosen Schmerz geworden, der nur noch im Herzen weh tat und brannte wie eine offene Wunde. Und so wie man sich nicht ständig in eine offene Wunde hineinfühlt, weil es irgendwann nichts mehr zu entdecken gibt und alles gesagt ist, so musste ich mich immer wieder davon abwenden. Ich fühlte, das ich dort nicht weiter kommen würde und konzentrierte mich darauf, die kleinen Ideen als Hinweise zu nehmen, die sich mir auf meinem Weg präsentierten.

Alles ist besser als still zu stehen in dem Glauben, da wo man jetzt ist, sei es sicher.

Nichts ist wirklich sicher. Sicherheit kann man nicht im Aussen finden. Nur in sich selbst. Und so gab ich es irgendwann auf, zu suchen, wo die Reise denn nun hingehen sollte. Mein Buch war ein Zwischenziel. Ein Ziel von dem ich wusste, das es ein wichtiger Meilenstein für mich war. Und rückblickend kann ich sagen, in vielerlei Hinsicht, wie ich es gar nicht erwartet hätte. Ich bin allen die mir geholfen haben unendlich dankbar und langsam habe ich das Gefühl in meinem Herzen angekommen zu sein. Ich fühle, warum ich vor einem Jahr so oft geübt habe zu fliegen, als ich noch keine Perspektive hatte und nicht mal dachte, das ich ein Buch veröffentlichen würde, obwohl ich bereits 2009 davon geträumt habe. Der Weg des Herzens ist wie fliegen. Vertrauensvoll in dir selbst zu ruhen, und alles was dir begegnet als Chance zu sehen zu wachsen. Zu teilen was du findest damit andere daran ebenso wachsen können und dich zu freuen an dem was dir begegnet.

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