Articles for the Month of Januar 2018

Mit Vertrauen und Geduld

Oh es wird spannend, da sind so viele schöne Veranstaltungen das es nur so kribbelt. Und ich platze geradezu wenn ich es nun alles für mich behalten soll…!
Es fehlt eigentlich nurnoch das tanzen. Durchs Leben tanzen. Ich habe so lange darauf gewartet und jetzt habe ich das Gefühl alles fällt langsam an seinen Platz. Jedes Puzzleteil, jeder Schritt, jede Idee. Ich glaube manchmal hat man eine Idee und man ist so angetan davon, das man anfängt loszulaufen. Und während du noch losläufst, stellst du fest, hoppla da fehlt was. Aber was, das weißt du noch nicht so genau. Ungefähr da in diese Richtung müsste es gehen, aber hm, ja… und so wirst du weitergeschubst vom Leben von den Ereignissen und fühlst dich manchmal nicht so Herr der Lage oder verstehst nicht, was da eigentlich schon wieder nicht läuft. Aber es läuft alles genau richtig, weil ich manchmal einfach etwas von mir selber nicht verstehe. Manchmal ist man sich selbst ein großes Rätsel und steht sich im Weg. Und ich sehe es nicht, weil ich es nicht sehen kann. Man könnte sagen, ich bin mir selber gegenüber betriebsblind. Vertrauen soll ich haben spüren, was da jetzt mit Freude gelebt werden will. Ja mit Freude. Manchmal bin ich zu verbissen. Ich grabe mich tief ein in ein Thema und mein Kopf findet es ganz toll viel zum denken zu haben. Denn das gibt ein Gefühl der Sicherheit. Nur das Gefühl bleibt dabei auf der Strecke. Das man meint zu wissen, genau da geht es lang. Aber was spürst du schon, wenn du mit dem Kopf versuchst ein Gefühl zu ermitteln, das der Kopf nicht finden kann. Eigentlich doch ganz klar. Man macht sich irgendwelche Pläne zurecht und irgendwo dabei läuft manchmal der Kopf dem Herz davon. Manchmal lässt man sich dann unbewussten Ängsten und Gefühlen die da mal hochkommen an der Nase herumführen, während die Antwort direkt vor dir ausgebreitet liegt.
Aber du kannst sie nicht sehen, weil dir das Bewusstsein einfach fehlt oder ich stecke fest im Denken über Konventionen, Regeln oder einfach einem Wunsch, dem die Bodenhaftung fehlt, weil dir etwas dazu noch nicht bewusst geworden ist, was du wirklich dafür brauchst. Dabei ruft dir deine Seele förmlich zu, einfach loszulassen. Diese kleine Stimme im Hinterkopf, die es gut mit dir meint. Nicht die Kritiker. Derer gibt es auch ganz viele, und auch sie dürfen da sein und haben ihren Platz. Und wenn sie alle am Tisch sitzen, dann wird der Blick plötzlich frei für dieses leise Stimmchen, das mir sagt: „Hey schau mal da genauer hin, ob du das wirklich so haben möchtest. Schau hin, ob es dich erfüllt, oder ob du es nur haben möchtest, um eine deiner Ängste zu bedienen… “ Angst generiert nur neue Angst. Und so führt mich alles immer wieder zurück auf das Vertrauen, das ich nur dem begegne, was mir dabei helfen mag mehr mich selbst zu leben und zu erkennen. Und das ist manchmal anstrengend aber so viel mehr erfüllend. 
Ja dazu habe ich mich bewusst entschieden. Es ist sozusagen mein Anker, das, egal was auf mich zukommt sinnvoll ist. Das ich es nutzen kann, um etwas neues für mich zu erkennen. Und darin liegt für mich eine große Kraftquelle, auch wenn alles über meinem Kopf zusammenbricht … je mehr ich zulasse was ist, desto mehr scheint sich alles zu synchronisieren.